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Tauchparadies bedroht!
von HEST (29.4.2005, 11:49)

Forscher befürchten Massensterben im Golf von Mexiko. Alljährlich breitet sich vor der amerikanischen Südküste eine Todeszone aus. In dem mehrere tausend Quadratkilometer großen Gebiet kommt es regelmässig zu Massensterben – Fische und Shrimps ersticken, weil das Meer nicht mehr genügend Sauerstoff enthält. In diesem Jahr könnten die Folgen noch dramatischer werden, fürchten Experten der Universität von Texas.

Gemeinsam mit Experten der Universität von Louisiana State und der NASA konnten die Wissenschaftler im nördlichen Teil des Golfs wesentlich geringere Sauerstoffwerte messen als im letzten März. Im vergangenen Jahr kam es erst ab Juni zu einem Mangel an Sauerstoff.

Ursache dafür ist, dass der Mississippi große Mengen an Dünger ins Meer spült. In dem warmen, nährstoffreichen Wasser können sich Algen massenhaft vermehren. Wenn Bakterien dann abgestorbene Algen zersetzen, verbrauchen sie allen Sauerstoff.

Im Vorjahr betrug die Fläche der Todeszone bereits 9600 Quadratkilometer. Sie erstreckt sich entlang der Küste von Louisiana und zwar in den Regionen, in denen der Mississippi und der Atchafalaya-Fluss in den Ozean münden. 1974 ist das Phänomen zum ersten Mal aufgetreten, seither wird die Todeszone ständig größer.


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