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Apnoe Eishockey unter Eis
von GESI (11.2.2004, 22:57)

Erstmals wird am 27. Februar ein Eishockey-Länderspiel unter Wasser ausgetragen. In Zell am See werden spiegelverkehrt unter dem Eis des Zeller Sees je zwei Apnoe-Taucher aus Österreich und Deutschland diesen Extremsport-Event austragen.

Christian Redl kann's mal wieder nicht lassen. Je ungewöhnlicher je lieber ist unserem Apnoisten das Freitauch-Event!

"Das Apnoe-Tauchen unter Eis ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, in erster Linie ist es eine mentale Geschichte", beschreibt Freitauch-Weltrekordler Christian Redl die Herausforderung. "Beim Eishockey haben wir zusätzlich die Schwierigkeit, uns mit nur einem Atemzug räumlich zu bewegen und Orientierung sowie Timing zu behalten", so Redl weiter. Entsprechend schwierig war die Mannschaftsaufstellung, nur wenige Taucher kamen für diesen Einsatz in Frage. "Sicherheit wird ganz groß geschrieben. Wir sind zwar mit erfahrenen Begleittauchern bei den Spielern unter Wasser, aber die Protagonisten wissen ganz genau was sie tun und was sie sich zumuten können" so Thomas Holzmann von der Wasserrettung Mödling. Es wird ein Grenzgang an der körperlich-psychischen Belastungsgrenze, und deren Auslotung ist Antrieb und Stärke von Extremsportlern wie Christian Redl.  

Verkehrte Welt
Bevor es jedoch zum Spiel kommt gilt es, ein 10 x 5 Meter großes Eishockeyfeld unter dem Eis des Zeller Sees zu installieren. Ein Spielfeld aus Toren, Transparenten und der entsprechenden Beleuchtung wird von Tauchern der Wasserrettungen Mödling und Zell am See unmittelbar vor der Uferpromenade von Zell am See aufgebaut. "Enorme Bedeutung kommt den Scheinwerfern zu, an deren Lichtkegeln können sich die Spieler orientieren. Wir werden jeweils die längs beziehungsweise seitlich gelegenen Luftlöcher mit unterschiedlicher Stärke ausleuchten, um eindeutige Erkennungsmerkmale zu setzen", erklärt Günther Lainer die Herausforderungen an die im Hintergrund werkende Mannschaft. Um den Event auch dem Publikum zugänglich zum machen, wird das gesamte Spiel Live via Projektor ans Ufer übertragen.

Der ideale Austragungsort
Klimatische wie auch räumliche Verhältnisse waren ausschlaggebende Argumente, Zell am See, die "Europasportregion", als Austragungsort zu wählen. Beim örtlichen Tourismusverband rannte man sozusagen offene Türen ein. "Publikumswirksame Events, die einerseits dem sportlichen Anspruch der Region gerecht werden und andererseits auch noch die geografischen Gegebenheiten vor Ort perfekt ausnutzen, sind natürlich in unserem Interesse", so Tourismuschef Peter Lumpi. "Außerdem können wir so unseren Gästen vor Ende ihres Urlaubes noch ein richtiges Highlight in Zell anbieten", so Lumpi weiter. Mehrere Hütten werden rund um das Spielfeld an Land für das leibliche Wohl sorgen und sollen anschließend auch zum Verweilen einladen. Für Gesprächsstoff wird mit Sicherheit gesorgt sein.  

Das etwas andere Eishockeyspiel findet am 27. Februar 2004 um 20 Uhr in Zell am See an der Uferpromenade statt.

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